Gründer: Robert Gierke

Robert Gierke, Founder of PurenessityMEINE STORY

Mein persönlicher wahrer Sinn und Zweck ist es, die Bewusstheitsentwicklung voranzutreiben und Unternehmen dabei zu helfen, die Welt positiv zu verändern. Als mehrsprachiger, globaler Bürger möchte ich zu einem würdevollen Leben auf der Erde beitragen.

 Ich wurde 1977 in Ostdeutschland geboren und wuchs in Jena auf. Bis zum Alter von 12 Jahren habe ich das Experiment Sozialismus-Kommunismus persönlich miterlebt. Während Religion in meiner Familie keine Rolle spielte, wurde ich von meinen Eltern im Sinne humanistischer Werte erzogen. So habe ich als erste Fremdsprache Russisch gelernt. Als Nachwuchsleistungssportler habe ich das Sportgymnasium in Jena besucht, wo ich 1996 auch mein Abitur abgelegt habe. Aufgrund der Tatsache, dass ich in diesem politisch-ökonomischen System aufgewachsen bin, habe ich im jugendlichen Alter bereits beobachten können, wie Unternehmen im Kontext der rigiden sozialistischen Paradigmen gewirtschaftet haben. Ich war auch junger Zeuge der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Im Jahr 1989 fiel die Berliner Mauer und Deutschland wurde 1990 wiedervereinigt. Eine völlig neue Welt eröffnete sich mir. Nach dem Abitur fing ich an BWL zu studieren. 1998 zog in die USA und beendete mein Bachelor Abschluss an der Northern Arizona University in Flagstaff, AZ. Nach einer ersten Arbeitserfahrung im Medizintechnik-Sektor bei Zeiss Humphrey Systems in der San Francisco Bay Area kehrte ich 2000 nach Arizona zurück, um das MBA Programm an der Northern Arizona University zu absolvieren. Meinen MBA Abschluss mit Schwerpunkt „International Marketing & International Finance“ habe ich 2001 erhalten. Im selben Jahr habe ich angefangen, beim Salt Lake Organizing Committee für die olympische und paralympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City zu arbeiten. Während dieser tollen Erfahrung habe ich die humanistischen, olympischen Werte voll verinnerlicht. Im Frühjahr 2002 kehrte ich nach Deutschland zurück und begann meine 14-jährige Karriere bei der globalen Sportmarke adidas, wo ich in verschiedenen Positionen im Marketing- und Finanzbereich gearbeitet habe. Das Arbeiten für eine globale Marke und das Führen eines Teams, was auf dem gesamten Globus verteilt war, hat mir ermöglicht, die Welt zu bereisen. Während dieser vielen Geschäftsreisen habe ich nicht nur die Märkte und Konsumenten in den verschiedenen Ländern gesehen, sondern habe auch direkt erfahren, welche sozialen Schwierigkeiten und Umweltprobleme es auf der Welt gibt. Bei adidas habe ich viele inspirierende Menschen kennengelernt, von denen einige Freunde fürs Leben geworden sind. In dieser Zeit habe ich auch im Rahmen von adidas’ einiger Stiftung in den Favelas Brasiliens als Volontär gearbeitet. Auf der Grundlage von Sport habe ich dabei positive Werte an die Jungend in den Armenvierteln vermitteln können. In Dankbarkeit für alle Erfahrungen, die ich in 14 Jahren machen durfte, habe ich 2016 adidas verlassen, um meinen eigenen Lebenssinn zu verfolgen. Ende 2016 habe ich mehrere Wochen in einem der größten Flüchtlingslager auf Lesbos in Griechenland als Volontär gearbeitet, wo Tausende Flüchtlinge leben, die vor dem IS-Krieg und der Krisen in Afrika geflüchtet sind. Dieses sehr profunde Erlebnis hat mich sehr geprägt und meinen Wunsch bestärkt, meine Talente und meine Energie fortan für ein würdevolleres Leben auf der Erde einzusetzen. Ich bin ferner sehr besorgt über die Zerstörung unseres globalen Ökosystems. Der Eisbär ist zum traurigen Symbol der Erderwärmung geworden. Ich liebe die Natur und ich liebe Eisbären. Im Juni 2018 bin ich Climate Leader in Al Gore’s Climate Reality Project geworden. Ich werde auch weiterhin alles tun, um unsere Mutter Erde zu schützen, da ich tief glaube, dass Ökonomie eine Teilmenge von Ökologie ist.

MEINE VISION

Ich glaube fest an die Bewusstheitsentwicklung der Menschheit. Aus diesem Grund bin ich auch fest davon überzeugt, dass Unternehmen erst sich selbst und dann unsere Welt positiv transformieren werden, sodass die 17 UN Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. Ich bin Teil dieser Entwicklung und begleite Unternehmen dabei, ihren eigenen wahren Sinn und Zweck zu finden und konsequent zu leben, um würdevolles Leben in unserer Welt zu erschaffen. Dies wiederum ist sowohl meine Vision als auch mein ganz persönlicher Sinn und Zweck meines Seins.